s'prager manndli

Produktion im St. Galler Puppentheater 1972

nach einem Märchen von Zdenek K. Slaby

 

Ein kleiner Mann in Prag sehnt sich nach einem Porzellanpüppchen in der Auslage des Antiquitätenhändlers Anzias. Er nennt es "Schwänchen". Anzias erhöht täglich den Preis in der Auslage, weil er das Interesse des Mannes sieht. Das Figürchen bleibt unerreichbar, schliesslich wechselt Anzias das Püppchen gegen einen Porzellanschwan aus. Das Männchen fragt ein Mädchen auf der Strasse, einen Fischer, selbst ein Denkmal und einen Polizisten um Rat. Vergeblich. In seiner Not wendet er sich an die zwölf Apostel, die immer zur vollen Stunde in der Prager Turmuhr erscheinen. Sie geben ihm den Rat, nach Hause zu gehen und fest an sein "Schwänchen" zu glauben. Als er nach Hause kommt, sitzt das Porzellanpüppchen tatschlich in seinem Sessel im Wohnzimmer.

 

Regie: Hansueli Trüb

Figuren: Regula Trüb

Bild: Urs Stieger

Spiel: Susi Rüttimann, Ursula Trüb, Urs Stieger, Peter Thomas, Hansueli Trüb,

Erzählerin: Monika Zünd

Musik: Urs Stieger